speisungen

1994 machten die Mitarbeiter von Hope + Life eine erschütternde Entdeckung: Sie stellten fest, dass aufgrund der Armutssituation ihrer Eltern viele Kinder in ihrem Ort  nicht ausreichend zu essen hatten. 
Sie baten uns um Hilfe und wir haben sofort darauf regiert. Wir richteten Speiseprogramme an verschiedenen Plätzen ein, die von den Pastorenfrauen und Mitgliedern der Hope + Life Gemeinden  durchgeführt werden. 

Gemäß einer Studie des philippinischen Gesundheitsministeriums von 2001 sind ca. sechzig Prozent aller Kinder im Vorschulalter mangel- oder unterernährt. Waren es 1994 noch ca. 250 Kinder, die eine Reismahlzeit durch uns erhielten, sind es heute mehr als 700 Kinder wöchentlich, die an zehn verschiedenen Orten auf dem Festland von Mindanao und der Insel Siargao an den Speisungen teilnehmen.

Ausschnitt aus einem Bericht vom März 2009 von der Insel Siargao von Holger Pagels:

An der Strasse warten wir auf ein oder mehrere Motorraeder, die uns nach Caridad bringen, einem Ortsteil von Pilar, ca. 5 km ausserhalb. Dort findet das Feeding statt. Mehr als 100 Kinder kommen. Mit einigen Muettern, die ihre Kinder begleiten, koennen wir uns unterhalten. Mein Eindruck ist, das hier die Not und Notwendigkeit des Feedingprogramms groesser ist, als in Mabua. Ein 17 Monate altes Kind weint als sein Becher leer ist. Als ich ihm einen zweiten Becher gebe, wird auch dieser ganz aufgegessen. Da sind drei Geschwister, die sich einen Becher teilen. Wir besorgen zumindest einen zweiten Becher. Der Kleinste, vielleicht ein Jahr, teilt nicht mit seinen Geschwistern, sondern kaempft mit dem Loeffel, um alles in seinen Mund zu bekommen, auch wenn es heiss ist. Aber der Hunger treibt ihn an.

 

Es ist unser Wunsch die Speiseprogramme sowohl quantitativ als auch qualitativ zu verbessern. Besonders auf der abgelegenen Insel Siargao, leiden viele Kinder permanent an Hunger. Hier möchten wir so schnell wie möglich helfen.

Hoffnung + Leben e.V.
Förderkreis für soziale und missionarische Hilfe
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