Holger und Genia Pagels mit ihren Töchtern Nicole (9), Deborah (4) und Hannah (2)
 

  März 2010

Wir bedauern sehr mitteilen zu müssen, dass der Einsatz von Familie Pagels abgebrochen werden muss. Aufgrund der Erkrankung der Kinder kehrt die Familie in Kürze wieder nach Deutschland zurück.

 


 

Unser neuer Freundesbrief  ist da!

Freundesbrief August 2009.pdf


 

 Ausführlicher Bericht vom Einsatz in Siargao Island vom Mai 2009:

Bericht von Einsatz in Siargaoisland.pdf


 

 Auszug aus einem Erfahrungsbericht vom Mai 2009:


Träume und Visionen

Unser Traum ist es neben dem Bau weiterer Grundschulen, als der einen bisherigen,  Mittelstufenschule (High-Schools) zu installieren. Die Grundschule umfasst auf den Philippinen die ersten 6 Schuljahre, die High-School die weiteren 4 Jahre. Angelehnt an das amerikanische Schulsystem können die Jugendliche dann danach auf eines der Colleges gehen. Dies kostet aber Geld, dass natürlich die meisten Eltern aus den Doerfern nicht haben. Hier wollen wir gerne Ausbildungspatenschaften anbieten.

Da  sich die Colleges hier in der Stadt befinden müssen die jungen Leute, die in den Dörfern auf den vorgelagerten Inseln wohnen, nach Surigao City ziehen. Hier können sie in einem der Boardinghaeuser, wo sie mit mehreren anderen Studenten auf einem Zimmer leben und ansonsten sich selbst überlassen sind, unterkommen.

Unser Traum ist ein Wohnheim, mit einer guten Ausstattung (Computerarbeitsplaetze, Bibliothek etc.), das von einem Ehepaar geleitet wird, dass sich nicht nur um das leibliche Wohlergehen der Jugendlichen kümmert, sondern ihnen eine familiäre Atmosphäre zum wohlfühlen bietet.

 




Am 21. September 2008 fand im Christlichen Zentrum Herborn e.V. der fröhlich-wehmütige Aussendungsgottesdienst von Familie Pagels in Deutschland statt. Die Zeit des Abschieds in Deutschland und der Aufbruch in eine neue Lebensaufgabe auf einem anderen Kontinent war gekommen. Viele guten Wünsche und unsere Gebete begleiten sie.

Inzwischen sind Pagels wohlbehalten in den Philippinen angekommen und werden ab Mitte Oktober ihren offiziellen Dienst dort aufnehmen.

Wir freuen uns auf ihre Berichte, die wir auf unserer und der Website von we-SHARE  veröffentlichen werden.
 



Holger Pagels:

Gründe für unsere Ausreise

Seit wir uns als Familie entschieden haben, die nächsten Jahre in den Philippinen zu leben und zu arbeiten, d.h. hier für einige Jahre die Zelte abzubrechen, werden wir oft nach dem „warum"? gefragt:

Ich fühle einen Auftrag, spüre Neugier und empfinde Freude, nach und nach meine Visionen Realität werden zu lassen. Dafür will ich mich einsetzen. Meine Tätigkeit in der Verwaltung eines Missions- und Hilfswerkes in den letzten Jahren, verknüpft mit meiner geistlichen und sozialen Ausbildung, sind wie prädestiniert für die Aufgaben, die vor uns liegen. Ich bin mit einer Filipina verheiratet, habe somit einen einfacheren Zugang zur philippinischen Kultur und meine Frau hat nach mehr als 9 Jahren in Deutschland auch Verständnis für die deutsche Vorgehensweise gewonnen, eine solche Arbeit zu machen und sie kann sehr gut zwischen den Kulturen vermitteln. Ich würde mich schuldig fühlen,  wenn ich nur an das Wohlergehen meiner eigenen Familie oder den eigenen Vorteil denken würde.

Prägender Gedanke

Martin Luther King hat sinngemäß einmal gesagt, dass es nicht darauf ankommt wie lange man lebt, sondern wie man lebt – hat man Spuren hinterlassen, die die Welt besser gemacht haben, also Menschen neue Hoffnung und neue Lebensperspektive gegeben. 

Motivation

Ich will nicht nur Menschen einladen Jesus nachzufolgen, ich möchte ihnen die Liebe Gottes praktisch bringen, indem wir uns ihrer Sorgen und Probleme annehmen. Dabei wollen wir bei den Schwächsten anfangen: den Kindern.

Vision und Perspektiven

"Ich habe einen Traum dass es uns gelingt, vielen jungen Menschen in Surigao del Norte eine qualitativ gute Ausbildung zu ermöglichen, um sich und ihre Familie ernähren zu können.

Dazu gehört für mich neben der Grundschule eine Mittelstufenschule, Stipendium für die Oberstufe, Berufsausbildungszentrum für praktische Berufe, ein Heim für Strassenkinder, so dass kein Kind hungrig zu Bett gehen muss, weil die Eltern kein Geld für Essen haben.

Kein junger Mensch soll mehr aus existenziellen Gründen dazu gezwungen sein, sein Glück in den Metropolen zu suchen. Keine junge Frau soll ihren Ausweg in der Prostitution suchen müssen.

Ich weiss, dass dieser Traum nie zu 100 Prozent Realität werden wird, aber ich will dafür arbeiten, dass wir so vielen Menschen wie möglich helfen können.

Dies bedeutet, dass die Arbeit Stück für Stück selbständig wird, aber in der Geschwindigkeit wie die jetzige Schülergeneration trainiert wird, auf eigenen Füßen zu stehen und neue Verdienstmöglichkeiten entwickelt werden (weg von der Abhängigkeit des traditionellen Fischfangs)".

 

Hoffnung + Leben e.V.
Förderkreis für soziale und missionarische Hilfe
~ www.hoffnung-leben.de ~