bildung - ausbildung
1993 begannen wir unsere Arbeit mit der Gründung eines Kindergartens
mit Vorschulklasse in Mabua, 13 km von der Provinzhauptstadt Surigao City
entfernt.
So konnten wir jeweils 50 Kindern aus sehr armen Familien jährlich die Möglichkeit
einer Entwicklungs- und Lernförderung geben. Einen der staatlichen Kindergartenplätze,
die Schulgeld kosten, können sich arme
Familien in der Regel nicht leisten. Das philippinische Schulsystem sieht jedoch vor, dass
die Kinder bereits in der Vorschule Lesen, Schreiben, Rechnen und die
Grundbegriffe der englischen Sprache - die offizielle Amtssprache der
Philippinen - lernen. Kinder, die keine Vorschule besucht haben, sind also
bereits von der ersten Grundschulklasse an benachteiligt. Einen zweiten Kindergarten
mit Vorschulklasse richteten wir 1997 auf der
Insel Siargao ein.
Das Lernniveau an den staatlichen Schulen ist denkbar gering. Wie kann es
auch anders sein, wenn die durchschnittliche Klassengröße vierzig bis
sechzig, in Ausnahmefällen sogar achtzig Schüler beträgt.
Im Jahr 2001 eröffneten wir in Mabua eine christliche Grundschule, das
sogenannte Hope + Life Education Center einschließlich Kindergarten und
Vorschule. Bisher besuchen ca. 150 SchülerInnen jährlich die Schule. Kinder und
Eltern sind begeistert, da die Lehrer mit viel Freude und Engagement bei der
Sache sind. Die Kinder können individuell gefördert werden und die Hope +
Life Schule schneidet bei Wettbewerben der Privatschulen in Nordmindanao
immer gut bis sehr gut ab.
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Vor der Schule
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Vorschulklassenzimmer
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Das neue Vordach
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"The Graduates"
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Tägliche "Chapelhour"
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Für das Schuljahr 2009/2010 müssen wir leider vorübergehend den Schulbetrieb
einstellen, da es die Leiterin der Schule versäumt hat, wichtige behördliche
Genehmigungen einzuholen.
Es ist jedoch der Wunsch von we-SHARE und Hoffnung + Leben weitere
Kindergärten mit Vorschulklassen einzurichten. Auch eine zweite Grundschule
mit weiterführender High School ist angedacht, um Kinder aus armen Familien
fördern zu können.

Ebenfalls seit 1993 vermitteln wir Patenschaften, um Jugendlichen die Chance
auf eine Berufsausbildung geben zu können. Mehr als 33 Studenten haben
seither an diesem Förderprogramm teilgenommen.
Auch hier suchen wir wieder deutsche Paten, die bereit sind, einem jungen
Filipino oder einer jungen Filipina den Weg in eine sicherere Zukunft zu
ebnen. Ohne Berufsausbildung haben junge Leute keine Chance, die
Armutsverhältnisse ihrer Familien zu überwinden.
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